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Tatort Club La Santa / Lanzarote



Aller Anfang ist schwer, alle Jahre wieder, besonders dann, wenn er auf der Insel Lanzarote stattfindet. Zunächst möchte ich mich bei Jürgen Seßner vom Corpus-Team bedanken, der mir den Aufenthalt und die Trainingsmöglichkeiten dort erneut ermöglicht hat.

Allen Gefährten, die sich mit mir in einer Leidensgemeinschaft zusammenfanden, um Wind und widrigsten Straßenverhältnissen zu trotzen, ebenso meinen aufrichtigen Dank für Windschatten, jegliche Art von Unterstützung, sowie gepflegter Konversation (vielen Dank Team Holiday für die Auszeichnung von unschätzbarem Wert!).

Vielen Dank, Mum und Kati für den vorzüglichen Airport-Shuttle-Service.

 

Nun zum Wesentlichen.

Warum fährt man eigentlich, um sich körperlich zu ertüchtigen, auf eine Insel, auf der, durch ihre geografische Lage, der Wind zu Hause ist, der zumeist von vorne wehend, eine Unterhaltung, geschweige denn ein zügiges Vorankommen zu einem aussichtslosen Unterfangen werden läßt?

In der Tat tut der größte Feind des Radfahrers genau das, was er am besten kann - wehen, stark bis sehr stark, sehr zum Leidwesen derer, die versuchen von A über B und eventuell noch C, nach D zu gelangen. Nicht selten kommt es vor, daß sie aber auch A garnicht erst verlassen!

 

Die Frage, ob sich diese Verhältnisse nur auf das Radfahren beschränken, ist ganz klar zu verneinen. Auch in der Disziplin zu Fuß, fällt das Vorankommen mit zunehmender Windstärke immer schwerer. Über den Weg gewehte Mülltonen und andere, nicht fest installierte Gegenstände, können unter Umständen unvorhersehbare Hindernisse darstellen.

 

Vom Winde verschont ist einzig und allein die sportliche Betätigung im wohl temperierten, zuweilen allerdings auch überfüllten Schwimmbecken.

Allerrdings können gelegentliche Sandeinwehungen den Badebetrieb vorübergehend zum Erliegen bringen.

 

Dennoch, man mag es kaum glauben, kommt es vor, daß es von Zeit zu Zeit etwas weniger windet, was Trainingseinheiten dann ungleich angenehmer erscheinen läßt.

 

Natürlich darf man hier nicht vergessen zu erwähnen, daß trotz allen widrigen Umständen, gewisse Vorzüge gegenüber mitteleuropäischen Breitengraden, nicht von der Hand zu weissen sind.

Zwei Stichworte möchte ich an dieser Stelle nennen: 1. kalt und 2. Schnee (auch gerne in Regen übergehend). Die Kombination aus beiden bereitet dem Triathleten oder jedem, der sich gerne im Freien aufhält nicht unbedingt Spaß und erleichtert somit die Entscheidung, für einen absehbaren Zeitraum südlichere Regionen aufzusuchen.

 

Damit wäre die oben gestellte Frage auch schon beantwortet. Trotz manchmal nicht unbedingt angenehmen Bedingungen, sind die anstehenden Saisonvorbereitingen in der etwas kälteren Jahreszeit dort auf der Insel um ein Vielfaches besser als bei uns in Deutschland und gerne tauscht man Regen und Schnee gegen Wind und manchmal sehr schlechte, grobkörnige Straßenverhältnisse.

 

Viva Lanzarote!

 

 

 

 

 

 
















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